Samstag, 5. März 2016

Löwe, Nashorn, Schwarze Mamba - Krüger Nationalpark

Nach dem begeisterten Einstieg in den Krüger Nationalpark sollte ich noch eine ganze Woche dort bleiben. Um das Gebiet, was mit 20.000 qkm noch größer als Sachsen ist, näher kennenzulernen, fuhr ich Tag für Tag von unterschiedlichen Ausgangspunkten in und durch die Wildnis. Die Wege sind so angelegt, dass maximal 3 % des Parkes eingesehen werden können, so dass man für exlusive Beobachtungen schon etwas Glück haben muss. Meine lange Zeit der Anwesenheit erhöhte natürlich die Wahrscheinlichkeit des Glücks und es war immer wieder begeisternd, die unterschiedlichsten Tiere ganz hautnah zu erleben. Viele hatten vor den Autos gar keine Angst. Offensichtlich hatten sie über die Jahre hin gemerkt, dass von den bunten Blechkartons keine Gefahr ausgeht.
Die Hütte war ein Startpunkt meiner täglichen Pirschfahrten -
 wenn es dämmert, öffnen die Tore der umzäunten Camps.
Häufig trifft man ganz unterschiedliche Arten gemeinsam an.
Zebras und Giraffen harmonieren besonders gut.
Aber auch Schmarotzer gibt es. Der sich langweilende Schakal
wartet bis der Honigdachs seine Beute ausgegraben hat,
dann versucht er, selbst etwas abzubekommen.
Beeindruckend waren natürlich die Nashörner, von denen es nicht mehr all zu viele gibt. Hier spielt sich seit Jahren ein regelrechter Krieg zwischen Wilderern und Wildhütern ab, der auch schon Menschenleben gekostet hat. 1 kg Nashornpulver hat auf dem Markt einen Wert von etwa 600.000 Dollar. Die Abnehmer sitzen in Südostasien, wo aus dem Horn der Tiere fragwürdige Mittel gegen Krebs oder zur Potenzsteigerung hergestellt werden. Bei diesem Preis finden sich natürlich immer Menschen, vor allem aus den noch ärmeren Nachbarstaaten Mocambique und Simbabwe, die dafür ihr Leben riskieren. Im letzten Jahr wurden angeblich 300 Nashörner im Park erlegt. Außerdem streikten die Wildhüter für eine Lebensgefahrenzulage, bei den ohnehin schon geringen Löhnen gut nachvollziehbar.
Friedlich grasenden Nashörnern...
...sollte man aber nicht unbedingt zu nahe kommen.
Aber auch die verschiedenen Arten von Nashornvögeln....
...sehen sehr reizvoll aus.
All diese interessanten Informationen bekomme ich auf einer professionellen Safari, die ich mir geleistet habe, um auch Löwen und Leoparden zu sehen. Die Ranger kennen die Stellen und fahren sicher auch noch andere Wege, die mir als Selbstfahrer versperrt sind. Das war leider ein Trugschluss. Natürlich hatte es seinen Reiz vom erhöhten Wagen, ohne sich aufs Fahren konzentrieren zu müssen, in die Savanne zu spähen, aber außer zwei Löwen tief verborgen im Gebüsch, bekam ich keine anderen Tiere zu Gesicht, als solche, die ich selbst schon entdeckt hatte.
Unser erfahrener Ranger hatte zahlreiche Geschichten auf Lager.
Gibt es einmal Löwen zu sehen,
drängen sich viele Fahrzeuge um die Stelle.
Viel mehr Tiere sah ich, als ich wieder allein unterwegs war.
Für dieses Chamäleon habe ich sogar kurzzeitig
verbotenerweise das Auto verlassen.
Diese wehrhaften Warzenschweine buddeln
 dann noch im ohnehin schon strapazierten Grasboden.
Hier kommen mir Tüpfelhyänen entgegen.
Nach einigen weiteren Tagen als Selbstfahrer wurde dann auch mir klar, dass es derzeit riesige Probleme gibt. Eigentlich sollte ich im Februar zum Ende der Regenzeit vor lauter hochgewachsenen Gras kaum Möglichkeiten haben, Tiere aus nächster Nahe zu beobachten. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Hatte es im letzten Jahr schon kaum Regen gegeben, so war in diesem Sommer die Regenzeit komplett ausgefallen. Die Folgen waren drastisch. Fast alle Flüsse waren versiegt, Gras war in manchen Gegenden kaum noch zu sehen, stellenweise hatten sich halbwüstenartige Flächen herausgebildet und die Bäume waren vom immensen Fraß der ungeheuer großen Tierzahlen schwer geschädigt.
Die Trockenheit hat viel Gras verdorren lassen...
...oder die hohen Tierzahlen haben das Gras ganz vernichtet.
In der Nähe des Wassers herrscht am Abend Hochbetrieb.
Flusspferde grasen jedoch den ganzen Tag über.
Marabus treten häufig in großen Gruppen auf.
Vorsicht ist aber immer geboten,
hier hat das Krokodil eine Antilope erwischt.
Bei Fragen an die in den Camps ansässigen Ranger wurde meist nur betroffen der Kopf geschüttelt. So etwas hatte man noch nicht erlebt und dies wäre ja erst der Anfang. Vor allem die Elefanten machen enorme Probleme. Sie haben keine natürlichen Feinde. Gutgemeintes Parkmanagement hat durch das Anlegen von Tränken, wo über Windenergie Grundwasser gefördert wird, dafür gesorgt, dass die Tiere über genügend Wasser verfügen. Sie haben sich rasch vermehrt und vertilgen pro Tag ungeheure Mengen an Pflanzenkost. Wenn die Elefanten nicht richtig an die Blätter herankommen, werden die Bäume einfach umgestürzt, wie ich beobachten konnte. In weiten Teilen des Parks stehen nur noch buschähnliche Baumfragmente mit sehr wenig Blättern. Auch Giraffen und Kudus, beide mit großen Tierzahlen vertreten, fressen ausschließlich Blätter. Das verstärkt den Druck auf die Baumpopulationen.
Elefanten erledigen kleinere Bäume ganz rasch,
dann fressen sie Blätter samt Äste.
Manche Bäume sind aber auch für sie zu dick.
Mein inzwischen zu meinem Lieblingstier erkorener Giraffe...
...verträgt ähnlich viel Nahrung wie ein Elefant...
...und kann auch ziemlich schnell rennen.
Die großen Büffelherden werden meist von mächtigen Bullen angeführt.
Aber auch die Grasfresser, wie die geschätzten 150.000 Impalas, alle anderen Antilopenarten oder die Nashörner und Büffel, brauchen ihr Futter und zerstören vor lauter Hunger stellenweise auch noch die letzten Grasreste.
Durch die Erweiterung des Krügerparks nach Mocambique und Simbabwe hat sich die Fläche zwar noch einmal verdoppelt. Eigentlich könnten sich die Tiere bei lokaler Trockenheit in diese Regionen zurückziehen. Doch dort soll es zur Zeit genauso schlimm aussehen. Das Klimaphänomen El Nino, das mir auf meiner Reise in verschiedenster Form bereits begegnete, hat für eine der schlimmsten Trockenzeiten der letzten Jahrzehnte im Osten und Süden Afrikas gesorgt.

Paviane scheinen aber immer irgendetwas zu fressen zu finden.
Körperhygiene wird offensichtlich groß geschrieben.
Und der Spaß darf nicht zu kurz kommen.

Leopard Schildkröten scheinen unter der Trockenheit zu leiden.
Nach einem kurzen Regenschauer bevölkerten zahlreiche Exemplare
die Straßen, weil sie dort gut trinken konnten.
Eine sehr dramatische Tierbegegnung hatte ich jedoch in einem Hostel. Dort wollte ich gerade losfahren und hatte noch einen kurzen Schwatz mit Carmen, einer Weltreisenden aus Australien, die bereits 22 Jahre unterwegs war und dabei 156 Staaten besucht hatte. Plötzlich gab es Aufregung, Schreie und Schüsse fielen. Neben meinem Auto wand sich eine grau aussehende Schlange, die nach einigen Stockschlägen und einem gezielten Schuss des Hostelbetreibers erledigt war.
Carmen fand es in Syrien ganz besonders schön,
nicht so gute Erinnerungen hatte sie an Kasachstan und Äthiopien.
Das Gespräch mit ihr rettete mich vor dieser
noch nicht ausgewachsenen Schwarzen Mamba.
Es war eine Schwarze Mamba, deren Name von der Farbe ihres Racheninnenraums herrührt. Hier gäbe es keine Rücksicht, meinte der Chef. Die Schwarze Mamba geht Menschen nicht wie andere Schlangen aus dem Wege. Sie ist äußerst angriffslustig und bissig und hat eines der stärksten Gifte im Tierreich. Mir lief es wirklich kalt den Rücken hinunter. Ohne das Gespräch, wäre ich der Schlange allein begegnet, die nach meinem Geschmack eigentlich ganz harmlos aussah.
Endlich kann ich in Ruhe Löwen beobachten.
Solch ein ausschließlich Blätter fressendes Kudu war die Beute.
Gierig stürzen sich die Tiere auf das frische Fleisch.
Am vorletzten Tag sehe ich dann doch noch aus nächster Nähe Löwen. Instinktiv war ich in den richtigen Weg hinein gefahren und konnte eine Stunde lang ganz allein sieben weibliche Löwen beim Vertilgen eines Kudus beobachten. Der männliche Rudelführer hatte sich wahrscheinlich vorher schon satt gefressen und lag irgendwo im Schatten. Es war echt beeindruckend die Tiere fast zum Anfassen vor sich zu haben. Ich wurde zwar von ihnen registriert aber genauso stolz ignoriert. Was will ihnen denn so ein kleiner Mensch? Die Löwinnen fraßen mit ganzer Hingabe und  waren von der Hitze und vom Fressen richtiggehend erschöpft. Mitunter legten sie sich für eine Weile auf den Rücken, sicher um besser verdauen zu können. Die Löwen sollten durch die Trockenheit bald noch mehr Vorteile genießen, da sie in Zukunft immer mehr entkräftete Tiere finden werden....
Beim Fressgelage wechseln sich die sieben Tiere immer ab.
Mitunter werde ich aufmerksam gemustert.
Fressen kann äußerst anstrengend sein, der Schlaf auf dem Rücken
bringt dagegen offensichtlich etwas Entspannung.
Nach dieser Begegnung kehre ich, ob des täglichen  Aufstehens um 5 Uhr morgens etwas müde, aber auch sehr erfüllt wieder nach Johannesburg zurück und kann am Flughafen meinen Bruder Gerhard in Empfang nehmen. Es ist mir eine große Ehre, die nächsten Wochen mit ihm weiter Südafrika und später auch Namibia zu erkunden. Es grüßt wieder ganz herzlich, Euer HW
Und zum dritten Mal Begleitung aus der Heimat

Samstag, 27. Februar 2016

Fast wie im Paradies - Südafrika

Nach zwei durchflogenen Nächten bin ich plötzlich in Afrika. Nach der Landung in Johannesburg muss ich mich sofort auf Linksverkehr einstellen. Dazu sitze ich im Auto "auf der falschen Seite" und muss mit der linken Hand schalten. Da zusätzlich noch das Navi zu bedienen ist, bin ich aufs Höchste angespannt. Und wirklich: um Haaresbreite entgehe ich einem selbst verschuldeten Unfall...
Eigentlich wollte ich die kommenden zwei Wochen mit meiner Tochter Louisa verbringen. Leider musste sie ganz kurzfristig absagen. Eine vom Morgen auf den Nachmittag verschobene Prüfung am Flugtag brachte das endgültige Aus. Aber auch andere Umstände, die sich in Zukunft aufklären werden, hätten aufgrund der Malariagefährdung für weitreichende Planänderungen gesorgt....;-)
Ich bleibe erst einmal drei Tage in Johannesburg. Meine Quartiergeber warnen mich eindringlich vor häufigen Raubüberfällen in der City. Obwohl ich solchen Warnungen meist skeptisch gegenüberstehe,  bleibe ich diesmal fürs Erste in der Vorortsiedlung und nehme meine in Argentinien und Brasilien wegen der dortigen Sommerferien unterlassenen Schulbesuche wieder auf. Diesmal liegt eine Highschool direkt vor der Haustüre, die zu 95 % von farbigen Jugendlichen besucht wird. Durch ein Missverständnis werde ich durch allerlei Verwaltungszimmer bis zum Schuldirektor geschoben. Als ich dort meine Qualifikationen vorlegen soll, klärt sich auf, dass ich nur einen Besuch abstatten möchte und keineswegs eine Arbeit suche.
Wäre fast mein neuer Arbeitsplatz geworden -
eine High School in Johannesburg
Im Biounterricht wurden gerade Sexualhormone behandelt,
ganz im Hintergrund die Lehrerin und ein Referendar
Besuch im Lehrerzimmer - solche angenehmen Sitzmöbel
hat in Sachsen maximal der Schulleiter
Die Schuluniformen sahen echt chic aus, hier eine 12. Klasse...
Ich darf dann jeweils eine Stunde Life Science (Biologie) sowie Nature Science (eine Mischung aus Physik und Chemie) hospitieren. Die Schule ist ganz passabel eingerichtet, nur sind die Sicherheitsvorkehrungen sehr hoch. Die gesamte Einrichtung ist mit laufenden Kameras bestückt, die Zimmer der Verwaltung und der Lehrer, die im Übrigen 30 Pflichtstunden und 40 Stunden Präsenzpflicht haben,  liegen hinter fest verschlossenen Eisengitter. Während der Mittagspause fällt mir auf, dass weiße Lehrer ausschließlich mit Weißen am  Tisch sitzen, und die farbigen Lehrer ihr eigenes Grüppchen bilden. Natürlich wäre das Zufall, sagt man mir, aber ich zweifele daran. Beim Gespräch mit dem dunkelhäutigen Chemielehrer wird mir müde lächelnd bestätigt, dass zwar offiziell Rassismus keinen Platz mehr in Südafrika hat, dass es im Alltag aber sicher noch viele Jahre dauern wird, bis auch die letzten Vorurteile abgebaut sind.
Auch die Lehrer hier beklagen sich über die hohe Kriminalität. 40 % der Schüler hätten schon Drogenerfahrungen und manch eine Auseinandersetzung an der Schule würde unter Hinzuziehung der Polizei beendet. Ich kann es mir kaum vorstellen, da die Schüler beim Schwatz mit mir nach dem Unterricht einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen.
Dann fahre ich 400 km weiter nordwestlich in den Krüger Nationalpark. Ich habe auf der Straße kein gutes Gefühl. Die Südafrikaner fahren wirklich ausgesprochen rasant. Es kommt vor, dass auf einer zweispurigen Straße drei Fahrzeuge bei Tempo 100 für einen Augenblick direkt nebeneinander stehen, zwei entgegenkommende und ein drittes überholendes, was sich zwischen die beiden quetscht. Mir stehen nicht nur einmal die Haare zu Berge. Außerdem laufen auf dem Seitenstreifen sehr häufig Fußgänger, sobald man in die Nähe einer Siedlung kommt. Jetzt kann ich mir die 14.000 Verkehrstoten, die Südafrika jährlich zu beklagen hat, sehr gut vorstellen.
Zum Einstieg: brünftige Impalas
Obwohl der Bulle sich an die Geschwindigkeit hält,
 lege ich vorsichtshalber den Rückwärtsgang ein....
...und lasse ihn an einer Schluppe an mir vorbei laufen.
Es geht Schlag auf Schlag, Tiere ohne Ende...
Am nächsten Tag bin ich dann im Nationalpark. Es ist plötzlich alles wie im Traum und ich habe das Gefühl, im Paradies gelandet zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein rolle ich auf dem Fahrweg entlang und werde fast minütlich mit Tiersichtungen beschenkt. Sind es am Anfang "nur" Antilopen und Impalas, so kommt mir plötzlich ein großer Elefantenbulle auf der Fahrbahn entgegen und lässt mich ehrfürchtig den Rückwärtsgang einlegen. Später treffe ich auf mehrere Zebras, die wirklich so aussehen, wie ich sie als kleiner Junge in meinem Tierquartett immer wieder angeschaut habe. Lange schaue ich einer großen Paviansippe zu, die auf Nahrungssuche ist und einige kleine Babys zwischen sich herumtollen lässt.
Mein erstes Zebra, hunderte werden noch folgen...
Ein Teil der Paviansippe
Auch das Trinken muss manchmal erkämpft werden.
Der Oberboss scheint nicht der freundlichste zu sein....
Als ich dann den Weg einer etwa zehnköpfigen Giraffengruppe kreuze, steht mir schier das Wasser in den Augen. Sie knabbern friedlich an den Blättern der hochgewachsenen Bäume, beäugen mich aber sehr genau und prüfen, was ich beabsichtige zu tun. Ich bleibe einfach eine halbe Stunde stehen und sehe ihnen staunend zu. Kein anderes Fahrzeug stört meine Andacht, da ich mich gleich zu Beginn abseits der häufig befahrenen Routen bewege.
In Würde überquert das stattliche Exemplar die Straße.
Das Futter wächst schier in den Mund...,
...nur das Trinken ist nicht ganz so einfach.
Was wird sie wohl über mich denken?
Der wichtigste Regel für den Nationalpark, das Auto unter keinen Umständen verlassen, muss ich natürlich nachkommen. Das heißt, viele Stunden im Auto sitzen und auch zum Essen und zur nötigen Mittagsruhe immer im Schutzraum bleiben. Ich könnte zwar eines der Camps ansteuern, in denen man hinter elektrischem Drahtverhau übernachten, aber auch das Restaurant besuchen kann, doch ich habe ständig das Gefühl, ich könnte etwas verpassen, wenn ich jetzt dem Paradies den Rücken zukehre. So fahre ich wie elektrisiert fast 200 km bis zum Abend durch den Park und kann mich nicht sattsehen. In der Mittagshitze kann ich nur ein paar badende Flusspferde entdecken, am späten Nachmittag kommt dann aber wieder Bewegung in das Buschland.
Relativ selten sieht man solche Prachtexemplare.
Lange beobachte ich diesen Käfer. Er schneidet sich aus frischem
Elefantenkot eine Kugel und rollt sie Dutzende Meter die Straße
entlang. Er heißt Heiliger Pillendreher. Die Kotkugel wird
vergraben und dient als Futterquelle für die Larven.
Einen herrliche Symbiose - auf vielen Tieren sitzen Vögel,....
...die sich vom Ungeziefer ernähren.
Ich beobachte eine große Elefantenherde mit vielleicht 25 Tieren, die sich genüsslich am Wasser bedienen. Büffel und Gnus kreuzen meinen Weg, immer wieder laufen neue Zebras und Giraffen durch den Busch, ganz zu schweigen von den vielen verschiedenen, bunten, großen und kleinen Vogelarten, die ich alle nicht mit Namen benennen kann.
Ist es Müdigkeit oder Langeweile?
Die Sippe wandert zum Abendtrunk...,
...der an der Wasserstelle eingenommen wird
Gnus durchziehen die Steppe....
Bis Toresschluss kann ich mich nicht von diesem "Garten Eden" trennen, hier bleibe ich noch viele Tage heißt mein klarer Vorsatz und am Abend falle ich in einen traumreichen Schlaf in meiner mit Moskitonetz gut geschützen Schlafstatt. Was ich mit Löwen, Nashörnern und Schwarzer Mamba erlebt habe, das hebe ich mir für später auf, es wird Zeit, wieder herzlich zu grüßen: Euer gerade sehr glücklicher HW.
Das Leben macht offensichtlich Spaß...,
...es gibt vieles zu entdecken...,
...und einiges muss genauer untersucht werden.